IGay BAU


"Zu Hause ich - auf Arbeit nicht!? Zur Arbeit an's andere Ufer"

Netzwerk IGay BAU beim CSD Hamburg gegründet.

© IG BAU
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04.08.2012
Homosexuelle werden oft noch immer am Arbeitsplatz diskriminiert. Die IG BAU will auch betroffene Arbeitnehmer in dieser Situation unterstützen. Deshalb hat sich am 4. August 2012 auf dem Hamburger Christopher-Street-Day (CSD) das lesbisch, schwule, bisexuelle und transsexuelle Netzwerk IGay BAU gegründet. Homosexuelle aus den Branchen Bauen, Agrar und Umwelt haben damit jetzt in der IG BAU Ansprechpartner, die ihnen Rückhalt und Hilfe beim Outing am Arbeitsplatz oder bei Diskriminierungen anbieten.

"Es ist immer leichter, sich Kolleginnen und Kollegen anzuvertrauen, die in der gleichen Situation sind", sagte der Initiator der IGay BAU Carsten Wirth. "Wir wollen eine Arbeitsgruppe in der IG BAU sein, die die Rechte der Homosexuellen in der Arbeitswelt fördert. Das Antidiskriminierungsgesetz gibt dafür den rechtlichen Rahmen vor."

Der Hamburger CSD steht in diesem Jahr unter dem Motto: "Ehe 2.0 - nach den Pflichten jetzt die Rechte" Die IGay BAU hat sich darüber hinaus das Motto gewählt: "Zu Hause ich - auf Arbeit nicht!? Zur Arbeit an's andere Ufer"

© Marco Seifried
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© IG BAU
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