Bildung / Berufsbildung


female PROFESSIONALS ist Preisträger im Wettbewerb um den Weiterbildung-Innovations-Preis 2012 des BIBB


© female Professionals
20.02.2012
Im Rahmen der Bildungsmesse „didacta“ ist das Projekt „female PROFESSIONALS – Frauenpotenziale in Betrieben nutzen“ am 14. Februar 2012 mit dem Sonderpreis des Weiterbildungs-Innovations-Preises 2012 (WIP) ausgezeichnet worden. Seit über 10 Jahren verleiht das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) den Preis an besonders innovative und zukunftsweisende Konzepte. In diesem Jahr steht das Wettbewerbsthema unter dem Zeichen „Weiterbildung für Ältere im Betrieb“.

Ziel des Projektes female PROFESSIONALS ist es, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen bei der Analyse, Förderung und Nutzung der Potenziale und Kompetenzen ihrer erfahrenen Mitarbeiterinnen zu unterstützen. Zusätzlich soll das eigene Kompetenzbewusstsein der Frauen um 50 Jahre gestärkt werden.

Um dies zu erreichen, werden die beiden im Projekt entwickelten Instrumente „FrauenPotenzialCheck“ und „FrauenKomPass“ in den Unternehmen eingesetzt, mit denen die aktuelle Situation und die Entwicklungsmöglichkeiten der Frauen im Betrieb erhoben und ihre Kompetenzen festgehalten werden. Darauf aufbauend werden passgenaue und verbindliche Personalentwicklungs- und Weiterbildungskonzepte vereinbart.

Die Jury des BIBB würdigte insbesondere, dass durch den besonders innovativen Projektansatz die bislang noch nicht erschlossenen Fach- und Führungskräftereserven der Frauen um 50 Jahre erschlossen werden können.
Die Preisgelder des WIP 2012 stellte die Marie-Luise und Ernst Becker Stiftung bereit.

Interessierte Unternehmen können sich noch bis zum Sommer 2013 beteiligen. Umgesetzt wird das Projekt von den beteiligten Landesorganisationen ARBEIT UND LEBEN in Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und im Sinne eines sozialpartnerschaftlichen Ansatzes gemeinsam mit dem Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt.

Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ (www.bundesinitiative-gleichstellen.de). Dieses Programm wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) entwickelt. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.