Tarife


Maler- und Lackiererhandwerk: Verhandlungen abgebrochen


© röhr:wenzel
09.08.2018
Am Ende der dritten Verhandlung in der diesjährigen Tarifrunde zu den Ecklöhnen im Maler- und Lackiererhandwerk am 8. August hat die Verhandlungskommission der IG BAU einstimmig entschieden, die Verhandlung abzubrechen und dem IG BAU-Bundesvorstand zu empfehlen, das Scheitern der Verhandlungen zu erklären und das Schlichtungsverfahren einzuleiten.

Die Arbeitgeberseite war auch nach drei Verhandlungstagen nicht bereit, ein tragfähiges Angebot zu unterbreiten.

Zuletzt hatten sie in der Verhandlung einen Tarifvertrag mit einer Laufzeit von 29 Monaten angeboten - mit zwei Erhöhungsstufen, die nicht viel mehr als die Inflationsrate ausgleichen. Damit wären die Beschäftigten im Maler- und Lackiererhandwerk deutlich schlechter gestellt als ihre Kollegen aus anderen Branchen.

Das ist mit der IG BAU nicht zu machen.