Tarife - Beton- und Fertigteilindustrie Mitte-Ost und Mecklenburg-Vorpommern: Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt

Beton- und Fertigteilindustrie Mitte-Ost und Mecklenburg-Vorpommern: Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt


14.07.2016
In Berlin hat gestern die zweite Verhandlungsrunde zu den Lohn- und Gehaltstarifverträgen für die Beschäftigten in der Beton- und Fertigteilindustrie Mitte-Ost und Mecklenburg-Vorpommern stattgefunden. Nach einer ausführlichen und hitzigen Diskussion zur Höhe der Forderungen der IG BAU – sowie einem 8-Augen-Gespräch – legten die Arbeitgeber ein offizielles und verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch:
  • Laufzeit der neuen Tarifverträge 24 Monate vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2018.
  • Erhöhung der Löhne und Gehälter in drei Stufen zum 1. Juli 2016, zum 1. März 2017 und zum 1. Januar 2018 jeweils um 0,22 Cent pro Stunde (Löhne) bzw. 38 Euro pro Monat (Gehälter).
  • Eine Einführung des zusätzlichen Urlaubsgeldes wird von der Arbeitgeberseite auch weiterhin kategorisch abgelehnt.
  • Die Jahressondervergütung soll ab dem Jahr 2016 von bisher 35 Prozent auf 37,5 Prozent einer Monatsvergütung angehoben werden.

Da dieses „Angebot“ von den Mitgliedern der Tarifkommission der IG BAU als völlig unzureichend abgelehnt wurde und keine weitere Annäherung zu verzeichnen war, haben sich die Tarifvertragsparteien auf den 12. September 2016 vertagt.
Nun gilt es in den Betrieben zu zeigen, dass die Mitglieder in den Betrieben hinter den Forderungen der IG BAU stehen.