Tarife - GaLaBau: Tarifverhandlungen vertagt

GaLaBau: Tarifverhandlungen vertagt

05.09.2017
Am 1. September fand die erste Runde der diesjährigen Tarifverhandlungen im GaLaBau statt. Vor dem Hintergrund der guten wirtschaftlichen Situation in der Branche fordert die IG BAU:
  • eine Anhebung der Stundenlöhne von jeweils 1 Euro,
  • die Erhöhung der Gehälter um jeweils 169 Euro,
  • weitere Schritte zur Angleichung der Einkommen Ost auf das Niveau der Westeinkommen,
  • Streichung der untersten Lohngruppe 7.6 (einfachste Tätigkeiten),
  • Streichung der Lohngruppe 4.2b (bis 18 Mon. nach Ausbildung),
  • Azubis: Erhöhung um je 86 Euro sowie Streichung der Altersgrenze bezüglich der Höhe der Vergütung für unter und über 18jährige Azubis.

Trotz der herausragenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bezeichnen die Arbeitgeber die Forderungen der IG BAU als viel zu hoch.

Nach langen, sachlich geführten Diskussionen signalisierten die Arbeitgeber Gesprächsbereitschaft beim Thema „Vereinheitlichung der Azubi- Vergütung“ und moderater Erhöhung der Einkommen.

Auch die Frage der überproportionalen Anhebung der Lohngruppe 7.6 sei für sie verhandelbar, aber nicht die Streichung der Lohngruppe. Auch die weitere Angleichung der Einkommen Ost/West ist für die Arbeitgeber vorstellbar.

Nach mehrstündigen Verhandlungen vertagten sich die Tarifvertragsparteien auf den 29. September.