Tarife - Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk: Erfolgreich verhandelt

Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk: Erfolgreich verhandelt

15.02.2016
Die vielleicht längste Tarifrunde im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk konnte mit Erfolg zu Ende gebracht werden. Der Angleichungsprozess in den drei Verhandlungsbereichen ist faktisch abgeschlossen und die Angleichung Ost an West nimmt mehr Fahrt auf.

Für den Tarifverbund Nord wurde vereinbart:
Für die Länder Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen den Ecklohn ab dem 1. Januar 2016 auf 15,75 Euro anzuheben und ab dem 1. Januar 2017 auf 16,07 Euro zu erhöhen. Dies entspricht einer Erhöhung von 4,2 Prozent,

In Schleswig-Holstein beträgt der Ecklohn ab dem 1. Januar 2016 15,00 Euro und steigt auf 15,32 Euro ab dem 1. Januar 2017. Damit wird eine Erhöhung von 4,4 Prozent realisiert.

Der Tarifverbund Ost, der die Länder Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Berlin, Sachsen und Thüringen vereinigt, hat einen Ecklohn von 13,25 Euro ab dem 1. Januar 2016 vereinbart und dieser wird zum 1. Januar 2017 auf 13,60 Euro angehoben. Dies entspricht einer Steigerung von 5,8 Prozent. Berlin wurde damit wieder in die Tarifgemeinschaft aufgenommen, die diese im Jahr 2005 verlassen hat.

Mit dem Tarifverbund Süd-West, der die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland abdeckt:
Der Ecklohn von 15,35 Euro ab dem 1. Januar 2016 gilt für die Länder Rheinland-Pfalz und das Saarland. Für Hessen wurde ein Ecklohn von 15,40 Euro vereinbart,

Ab dem 1. Januar 2017 wird für die drei Bundesländer ein einheitlicher Ecklohn von 15,70 Euro gültig sein. Damit wird der sechs Jahre dauernde Angleichungsprozess abgeschlossen. Die Gesamterhöhung entspricht 4,7 Prozent.