Tarife - Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt

Verhandlungen ohne Ergebnis vertagt

Sand-, Kies-, Mörtel- und Transportbetonindustrie Ost


18.05.2017
Am 17. Mai fand die erste Verhandlung zum Vergütungstarifvertrag für die Beschäftigten in der Sand-, Kies-, Mörtel- und Transportbetonindustrie Ost statt. Die Tarifkommission der IG BAU hat zu Beginn der Verhandlung ihre Forderung vorgetragen und begründet:

Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages soll 24 Monate betragen.

Die Löhne und Gehälter (Basis LG 4 bzw. A3) sollen:
- ab 1. Juli 2017 um 0,67 Euro/Stunde bzw. 116 Euro/Monat,
- ab 1. März 2018 um 0,67 Euro/Stunde bzw. 116 Euro/Monat und
- ab 1. November 2018 um 0,67 Euro/Stunde bzw. 116 Euro/Monat
angehoben werden.

Die Jahressondervergütung soll im Jahr 2017 von 102 Prozent auf 104 Prozent und im Jahr 2018 auf 106 Prozent erhöht werden.

Die vermögenswirksamen Leistungen sollen in zwei Stufen auf 29,94 Euro bzw. 39,88 Euro/Monat angehoben werden.

Die Antwort der Arbeitgeber lautete wie folgt: Die Forderung der Tarifkommission der IG BAU sei realitätsfremd und würde nicht zur wirtschaftlichen Situation in den Betrieben passen. Sie halten eine Erhöhung der Vergütungen von zwei Prozent für zwölf Monate als völlig ausreichend. Sie wollen damit den Beschäftigten „etwas Gutes zukommen lassen“.

Die Mitglieder der Tarifkommission der IG BAU haben dieses Angebot als völlig unzureichend abgelehnt und werden die Beschäftigten in den Betrieben entsprechend informieren.

Die Verhandlungen wurden daraufhin unterbrochen und werden im Juni 2017 fortgesetzt.


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