Mindestlohn


© b_engel
29.12.2016
Der Mindestlohn steigt! Zum 1. Januar 2017 wird der gesetzliche Mindestlohn erstmals seit seiner Einführung 2015 angehoben und steigt von 8,50 Euro auf 8,84 Euro brutto pro Stunde. Damit werden Mindestlohnbezieher/-innen mit einer Vollzeitstelle monatlich rund 55 Euro mehr auf dem Lohnzettel haben.  weiterlesen

Mindestlohn: Was ändert sich ab 2017?

Gesetzlicher Mindestlohn, Branchen-Mindestlöhne, Mindestlohn-Ausnahmen

© DGB / C. Falk
17.11.2016
Was ändert sich mit der Mindestlohn-Erhöhung ab Januar 2017? Welche Mindestlohn-Ausnahmen gelten weiterhin? Und welche Branchen-Mindestlöhne liegen noch unter dem gesetzlichen Mindestlohn? Antworten gibt eine neue DGB-Broschüre. > weiterlesen 
Die Mindestlohnkommission bei der Übergabe des Mindestlohn-Berichtes.
© BMAS (T. Maelsa)
06.07.2016
Ende Juni hat die Geschäftsstelle der Mindestlohnkommission ihren Bericht an die Bundesregierung vorgelegt. Kritik kommt von den drei Arbeitnehmervertretern in der Kommission. Viele Ansätze seien "einseitig und geben lediglich die Position der Arbeitgeber wieder".  weiterlesen
© DGB (Simone M. Neumann)
28.06.2016
Die Mindestlohnkommission hat heute in Berlin beschlossen, der Bundesregierung eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 8,84 Euro/Stunde vorzuschlagen. Die Bundesregierung wird nun prüfen, ob sie dieser Empfehlung folgt und den gesetzlichen Mindestlohn per Rechtsverordnung zum 1. Januar 2017 anhebt.  weiterlesen

Willkommen auf unseren Baustellen!

Mindestlohn - in 12 Sprachen verständlich gemacht

13.04.2016
Die Unternehmer verlangen volle Leistung bei der Arbeit. Oft wird den Arbeitnehmern aber weniger gezahlt als nach Mindestlohn-Tarifvertrag zwingend vorgeschrieben. Das ist illegal! Auch ausländische Unternehmer müssen sich bei Arbeiten in Deutschland an hier geltende Bestimmungen halten. Wie die aussehen, erklärt die 12-sprachige Broschüre "Willkommen auf unseren Baustellen".  weiterlesen
© Rainer Sturm / www.pixelio.de
16.03.2016
Was ist ein gesetzlicher Mindestlohn? Was ist ein Branchenmindestlohn? Welche Ausnahmen gibt es - und worauf habe ich Anspruch? Für diese und andere Fragen bietet der DGB ab sofort eine Telefonberatung in arabischer und persischer Sprache an.  weiterlesen
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 27.01.2016
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) macht sich für einen deutlich steigenden gesetzlichen Mindestlohn stark. „Der Mindestlohn sichert nicht nur das Existenzminimum von Geringverdienern, er entwickelt sich auch zum Stabilitätsanker der deutschen Wirtschaft“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger anlässlich des für heute erwarteten Jahreswirtschaftsberichts der Bundesregierung.  weiterlesen

Fakten-Check: Ein Jahr gesetzlicher Mindestlohn

Was bleibt von den Mythen der Gegner?

© gänseblümchen / www.pixelio.de
01.01.2016
Das Mindestlohngesetz, für das die Gewerkschaften fast zehn Jahre lang gekämpft haben, feiert am 1. Januar 2016 seinen ersten Geburtstag. Und es ist bislang ein großer Erfolg! Im Jahr 2015 ist die Beschäftigung weiter deutlich gestiegen, die Arbeitslosigkeit gesunken. Viele Beschäftigte können sich über deutlich höhere Löhne freuen.  weiterlesen
© DGB-Rechtsschutz GmbH
16.12.2015
Weihnachtsgeld und zusätzliches Urlaubsgeld sind jedenfalls dann als Bestandteil des Mindestlohnes zu werten, wenn diese Zahlungen monatlich und unwiderruflich geleistet werden. Dies hat jetzt das Arbeitsgericht Herne entschieden. Damit wurde die Klage einer Restaurant-Servicekraft abgewiesen, die eine Vergütung unterhalb des Mindestlohnes von 8,50 Euro erhielt. Ihr „eigentlicher“ Stundenlohn betrug nämlich nur 8,01 Euro.  weiterlesen
© WSI
12.11.2015
Ein Servie des WSI-Tarifarchivs: die Mindestlohndatenbank International. Sie enthält aktuelle Daten zu über 30 Ländern. Auf einen Blick gibt es eine Übersicht über die gesetzlichen Mindestlöhne in Europa. Also available in Englishweiterlesen

Knapp jeder zehnte Beschäftigte 2014 einkommensarm

Forscher: Zunahme bei „working poor“ unterstreicht Notwendigkeit eines Mindestlohns ohne Ausnahmen

© DGB
04.11.2015
Die Einkommensarmut in Deutschland hat nach aktuellen Daten zuletzt von 16,1 Prozent im Jahr 2013 auf 16,7 Prozent 2014 zugenommen. Damit waren mehr als 13 Millionen Menschen in Deutschland von Armut bedroht – das heißt, sie verfügten gemäß der gängigen wissenschaftlichen Definition über weniger als 60 Prozent des bedarfsgewichteten mittleren Einkommens.  weiterlesen
21.09.2015
Der gesetzliche Mindestlohn sorgt für bessere Einkommen bei vielen ArbeitnehmerInnen. Nach den aktuellen Zahlen profitieren geringfügig Beschäftigte, Un- und Angelernte sowie AufstockerInnen vom Mindestlohn. Die Bundesagentur für Arbeit geht davon aus, dass die Zahl der Menschen, deren Lohn so niedrig ist, dass sie zusätzlich Arbeitslosengeld-II-Anspruch haben, im laufenden Jahr um rund 60 000 sinkt.  weiterlesen
© b_engel
20.08.2015
Zum 1 August 2015 hat der Gesetzgeber die Mindestlohndokumentationsverordnung geändert und die bereits mit der MiLoDokV vom 18. Dezember 2014 geschaffenen Erleichterungen der Melde- und Dokumentationspflichten weiter punktuell flexibilisiert.  weiterlesen
04.08.2015
Vor allem Beschäftigte in Niedriglohn-Branchen und MinijobberInnen profitieren vom gesetzlichen Mindestlohn. Insbesondere MitarbeiterInnen von Sicherheitsdiensten, TaxifahrerInnen und Beschäftigte in der Gastronomie bekommen mehr Geld. Das zeigen Daten des Statistischen Bundesamtes.  weiterlesen
21.05.2015
Derzeit verschicken Betrüger Briefe an Betriebe, in denen sie Strafzahlungen einfordern, weil das Mindestlohngesetz angeblich nicht eingehalten wurde. Die Briefe tragen den Titel "Mindestlohnzentrale" ("Miloz"), benutzen teilweise Slogans des DGB und fordern dazu auf, 550 Euro (oder mehr) auf ein angegebenes Konto zu überweisen. Diese Briefe sind Betrug. Strafzahlungen werden erst fällig, wenn die Finanzkontrolle Schwarzarbeit ein Vergehen festgestellt hat und ein juristisches Verfahren durchgeführt wurde. 
© DGB (Simone M. Neumann)
05.03.2015
Eine mit 86 Prozent sehr große Mehrheit der Deutschen hält die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns für richtig. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag des DGB. Auch vier von fünf Anhänger/innen der Unionsparteien unterstützen den Mindestlohn.  weiterlesen
© DGB (Simone M. Neumann)
10.02.2015
Unionsparteien und Wirtschaftsverbände sehen in der Erfassung der Arbeitszeit ein „Bürokratiemonster“. Ziel der Kampagne ist wohl, dass alles so weiter gehen soll wie bisher – vor allem bei Minijobbern. Für diese ist der Mindestlohn sehr wichtig. Warum also dann diese Kampagne gegen das scheinbare "Bürokratiemonster" Arbeitszeiterfassung? Annlie Buntenbach gibt die Antwort in ihrem Beitrag in der Frankfurter Rundschauweiterlesen
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 22.01.2015
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt davor, den gesetzlichen Mindestlohn zu zerreden. „Wer jetzt eine Regelung des Gesetzes nach der anderen unter einen Prüfvorbehalt stellt, gefährdet den gesetzlichen Mindestlohn vom Start weg“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger, mit Blick auf die von Bundeskanzlerin Angela Merkel geäußerte Absicht, die Dokumentationspflicht der Arbeitszeiten überprüfen zu lassen.  weiterlesen

Mindestlohn-Infos auf Polnisch und Tschechisch

PACA MINIMALNA W NIEMCZECH - Informacje dla pracownikw z Polski / MINIMLN MZDA V NMECKU - Informace pro zamstnance z Ceske republiky

13.01.2015
Wichtige Informationen zum gesetzlichen Mindestlohn bietet der DGB Sachsen Beschäftigten aus Polen und Tschechien in ihren Landessprachen an. Neben Infos zum Mindestlohn-Gesetz gibt es Antworten auf spezielle Fragen bei grenzüberschreitender Beschäftigung.  weiterlesen
© MLK
13.01.2015
Die Bundesregierung hat Ende letzten Jahres die Mitglieder der Mindestlohnkommission vorgestellt. Die neunköpfige Kommission unter dem Vorsitz des SPD-Politikers Henning Voscherau wird sich in Kürze konstituieren. Die Kommission soll erstmals bis zum 30. Juni 2016 beschließen, ob und in welcher Höhe der Mindestlohn zum 1.Januar 2017 angepasst wird.  weiterlesen
© IG BAU (Devin Can)
12.01.2015
Im morgendlichen Pendlerverkehr des Frankfurter Hauptbahnhofs informierte Robert Feiger, Bundesvorsitzender der IG BAU, und Gabriele Kailing, DGB-Vorsitzende Hessen-Thüringen, gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Gewerkschaftern über den neuen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Das Interesse der Passanten war groß und die Broschüren, die die Gewerkschafter im Morgenstress verteilten, kamen gut an.  weiterlesen
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
27.11.2014
Das Bundesfinanzministerium hat mit einer Verordnung dafür gesorgt, dass die Kontrollen des Mindestlohns für alle mobilen Tätigkeiten erheblich erschwert werden. Danach müssen Arbeitgeber bestimmter Branchen nicht Beginn und Ende der geleisteten Arbeitszeit erfassen, sondern nur die Dauer festhalten. Der DGB verurteilt diese neuerlichen Angriffe auf den Mindestlohn. Auf einer Pressekonferenz in Berlin äußerten sich dazu heute DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann, IG BAU-Bundesvorsitzender Robert Feiger und ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske.  weiterlesen
24.11.2014
Stell Dir vor, das Mindestlohngesetz tritt in Kraft und keiner kann’s kontrollieren. So schlimm muss es nicht kommen. Dennoch: Vorsicht ist geboten. Denn schon der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass das Vorenthalten von Arbeitslohn kein seltenes Delikt ist (siehe Grafik). Hier geht es um die Pflicht der Arbeitgeber, die Arbeitszeit zu erfassen. Das Gesetz sieht zu den Dokumentationspflichten vor, dass in Branchen, die anfällig für Verstöße sind, die Arbeitszeit von Beschäftigten genau aufgezeichnet werden muss  weiterlesen
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 22.10.2014
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) kritisiert die schleppende und unzureichende Aufstockung der Mindestlohnkontrolleure. Laut Medienberichten sollen die vom zuständigen Bundesfinanzministerium zusätzlich geplanten 1600 Stellen bei der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) erst im Jahr 2019 vollständig besetzt sein. Der gesetzliche Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro gilt aber bereits ab Januar kommenden Jahres  weiterlesen

Klarstellung notwendig

Das Mindestlohngesetz ist noch nicht in Kraft, schon suchen einige Arbeitgeber nach Möglichkeiten, sich vor Mehrkosten zu drücken

16.10.2014
Vorreiter ist der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS). Der Arbeitgeberverband der großen Fastfood-Ketten hat im September den Tarifvertrag für die über 100 000 Beschäftigten bei McDonald’s, Burger King & Co. gekündigt. Zwar will der BdS die Löhne in den unteren Entgeltgruppen auf das Mindestlohnniveau von 8,50 Euro in der Stunde anheben. Dafür sollen aber das Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Zuschläge für Nacht-, Mehr- und Feiertagsarbeit drastisch reduziert werden.  weiterlesen
© DGB
22.09.2014
Das neue Mindestlohngesetz tritt am 1. Januar 2015 in Kraft. Unter dem Titel "Was bedeutet das Mindestlohn-Gesetz für mich?" gibt der DGB im Rahmen seiner Mindestlohnkampagne eine erste Orientierung rund um die Fragen von Ausnahmen und Sonderregeln, Übergangsfristen, Auszahlungsmodalitäten, Arbeitszeitkonten und mehr.  weiterlesen
© b_engel
20.09.2014
Ab 1. Januar 2015 beträgt der Mindestlohn im Westen 7,40 Euro und im Osten 7,20 Euro. Zum 1. Januar 2016 steigt er auf 8 Euro bzw. 7,90 Euro. Ab 1. Januar 2017 liegt er bundeseinheitlich bei 8,60 Euro und erhöht sich zum 1. November 2017 nochmals auf 9,10 Euro.  weiterlesen
© IG BAU (R+W, Petra Perger)
01.08.2014
Seit 1. August gibt es auch im Osten einen Mindestlohn II für Gesellen. Dieser beträgt 10,50 Euro. Im Westen liegt er bei 12,50 Euro und in Berlin bei 12,30 Euro. Der Mindestlohn I für Ungelernte liegt bundesweit bei 9,90 Euro. 
© IG BAU (Alexander Paul Englert)
Frankfurt am Main, 03.07.2014
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt die große Zustimmung des Deutschen Bundestages zum gesetzlichen Mindestlohn. „Die Abstimmung zeigt den Willen der Abgeordneten, die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen. Geschäftsmodelle, die auf Dumpinglöhnen und Ausbeutung der Beschäftigten basieren, dürfen keine Chance haben“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger.  weiterlesen
Jörg Eyermann, Betriebsratsvorsitzender Fa. Stadtgut Nord (Berlin) und Vorstandsmitglied der Bundesfachgruppe Landwirtschaft der IG BAU
© Silke Grell (NGG)
Berlin, 30.06.2014
Auf Kundgebung am 30. Juni in Berlin haben sich der DGB, die Einzelgewerkschaften und weitere Bündnispartner noch einmal klar und deutlich zu einem Mindestlohn ohne Ausnahmen positioniert. Die IG BAU hat Ihre Bereitschaft zu einer tarifvertraglichen Übergangslösung für die befristet beschäftigten Arbeitnehmer (auch als Saisonarbeitnehmer bezeichnet) noch einmal bekräftigt.  weiterlesen
© DGB
26.06.2014
Anlässlich der Veröffentlichung der Studie zur Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro in Deutschland von Prof. Dr. Gerhard Bosch und Dr. Claudia Weinkopf vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung unterstrich DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell erneut die Wichtigkeit eines Mindestlohns ohne Ausnahmen:  weiterlesen
© Stefanie Hofschlaeger / www.pixelio.de
28.05.2014
Keine Ausnahmen beim Mindestlohn! Das fordert ein neues, breit aufgestelltes Bündnis von 18 Organisationen und Verbänden, die Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer repräsentieren. Dem Bündnis gehören Gewerkschaften und Sozialverbände an, Frauen-, Jugend- und Naturverbände, kirchliche Organisationen und Erwerbsloseninitiativen.  weiterlesen

Jugendliche ohne Mindestlohn?

Ausnahmeregelungen fragwürdig, Gefahr von Verdrängungseffekten

© HBS
20.03.2014
Es gibt kaum Indizien dafür, dass Ausnahmen von einem Mindestlohn sinnvoll sind, um Arbeitsmarktchancen junger Leute zu verbessern. Zwar haben neun EU-Staaten niedrigere Lohnuntergrenzen, meist für Jugendliche unter 18. Wie sie sich auswirken, ist aber wissenschaftlich umstritten.  weiterlesen
19.03.2014
Bei der Einführung des Mindestlohns sind Ausnahmen für Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Jugendliche, saisonal befristet Beschäftigte, Taxifahrer und Langzeitarbeitslose rechtlich unzulässig. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Rechtswissenschaftlers Prof. Andreas Fischer-Lescano vom Zentrum für Europäische Rechtspolitik an der Universität Bremen.  weiterlesen
© Burkard Vogt / www.pixelio.de
24.01.2014
Die Koalition aus CDU, CSU und SPD hat sich auf die Einführung eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro ab dem 1. Januar 2015 geeinigt. Wie viele Beschäftigte werden davon profitieren? Im DGB-Quiz kann jede/r das eigene Wissen zum Mindestlohn testen. 
06.11.2013
Entgegen anderslautenden Medienberichten würde Deutschland mit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro pro Stunde keinen europäischen Spitzenplatz einnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung in einem aktuellen Vergleich der Mindestlöhne in Europa.  weiterlesen

IG BAU will mehr Kontrollen auf Baustellen

Mindestlohn-Trickserei: Hauptzollämter leiteten 1.682 Verfahren ein

© IG BAU (R+W)
22.07.2013
Lohndrückern auf Baustellen das Handwerk legen: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt will mehr Kontrollen von Mindestlöhnen. Dies sei insbesondere notwendig, um ehrliche Baubetriebe vor kriminellen Lohnpraktiken unseriöser Konkurrenzfirmen zu schützen. Anlass für die Forderung sind Ermittlungszahlen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit, die die Gewerkschaft jetzt vorgelegt hat.  weiterlesen
© DGB / Simone M. Neumann
11.07.2013
Zur aktuellen Studie der Gewerkschaften NGG und ver.di zum Kaufkraftschub durch einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn sowie zur Ankündigung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen nach der Bundestagswahl den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn zum 1. Februar 2014 einführen zu wollen, erklärte Michael Sommer, DGB-Vorsitzender, am Donnerstag in Berlin: "86 Prozent der Wahlberechtigten sind für die Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns.  weiterlesen

Keine Gefährdung von Arbeitsplätzen durch höhere Löhne

Klaus Wiesehügel im Interview mit dem Deutschlandfunk

© IG BAU (Paul Schimweg)
30.04.2013
Im Interview mit dem Deutschlandfunk kritisiert IG BAU-Chef Klaus Wiesehügel prekäre Beschäftigung und stellt fest: "Wirt gefährden damit keine Arbeitsplätze, wir machen Europa tatsächlich stabiler. Es ist eine Mär, dass höhere Löhne dazu führen, dass Arbeitsplätze verlorden gehen müssen."  weiterlesen
© DGB
27.02.2013
Vor anderthalb Jahren vermutete die Redaktion in einem „klartext“, dass der Mindestlohn neue Freunde/-innen gefunden hätte. Im November 2011 hatte sich die CDU auf ihrem Parteitag in Leipzig dazu durchgerungen, eine verbindliche Lohnuntergrenze für Bereiche zu beschließen, in denen keine tariflichen Löhne gelten – ausgehandelt von Tarifpartnern, unterschieden nach Branchen und Regionen. Das hat zwar wenig zu tun mit einem gesetzlichen, flächendeckenden Mindestlohn, der alle Löhne unter 8,50 Euro pro Stunde kassiert. Aber es wäre ein Anfang gewesen, um Dumpinglöhne zu bekämpfen. Doch so groß war die Freundschaft mit dem Mindestlohn wohl nicht.  weiterlesen

"Unverantwortlich gegenüber Millionen Niedriglohnbeziehern"

DGB kritisiert Brief des Wissenschaftlichen Beirats

© DGB
27.08.2012
Der DGB kritisiert den jüngsten Brief des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gegen einen Mindestlohn. Mit fadenscheinigen Argumenten wie der angeblichen „Gefahr einer Politisierung der Lohnfindung“ und „ökonomische Gefahren“ wird gegen den Mindestlohn Politik gemacht.  weiterlesen
04.08.2004
Nur durch die konsequente Bekämpfung illegaler Beschäftigung im Baugewerbe werden die verbleibenden Arbeitsplätze sicherer, weshalb die IG BAU dies als ihre erste Aufgabe in der aktuellen Situation ansieht. Dazu haben wir eine Arbeitshilfe für Bezirksverbände, Betriebsräte, weitere Vertrauensleute und FunktionärInnen der IG BAU.  weiterlesen

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© DGB