Gesundheit und Rente


Studie zeigt Defizite bisheriger tariflicher Altersübergangsregelungen

29.04.2013
Nicht nur die staatlichen Rahmenbedingungen für Altersübergänge haben sich verschlechtert, auch die bisherigen tarifpolitischen und betrieblichen Übergangsregelungen gehen oft an denen vorbei, die sie eigentlich besonders benötigen. Das ist eine Bilanz der Studie „Flexibel in Rente“, die die Universität Duisburg-Essen vorgelegt hat.

Wer solche Übergangsregelungen nutzen kann, hänge immer stärker vom Einkommen, von der Qualifikation und von der Arbeitsfähigkeit ab. Benachteiligt seien somit ausgerechnet jene Beschäftigtengruppen, die auch von den staatlichen Leistungseinschränkungen besonders betroffen sind, so die Studie: Geringverdiener, Geringqualifizierte, Frauen und Beschäftigte mit einem hohen Invaliditätsrisiko.