IG BAU - die tun was!


WIR gemeinsam - Fest der Kulturen


© DGB Osnabrück-Emsland
14.11.2014
Ein fröhliches Bild bietet sich an diesem Sonntag vor dem historischen Osnabrücker Rathaus. Bunte Trachten aus aller Welt leuchten auf dem Markt. Auf der großen Hauptbühne zeigen zahlreiche Vereine, Initiativen und Künstler die kulturelle Vielfalt in Osnabrück: von folkloristisch-traditionellen Tänzen und Gesängen bis hin zu Zumba zum Mitmachen. Die Friedensstadt Osnabrück feiert das traditionelle Fest der Kulturen.

Mittendrin: die Gewerkschaften mit ihren verschiedenen Angeboten und Info-Ständen. Überall in der Stadt, in Betrieben und bei Veranstaltungen, wurden fast 5.000 Einladungsflyer verteilt. In acht Sprachen wurde zum Gespräch eingeladen und über Chancen und Risiken in der Arbeitswelt informiert. Die Kolleginnen und Kollegen des IG BAU Ortsverbands Osnabrück hatten sich etwas Besonderes ausgedacht. Sie präsentierten sich mit einem einladenden, offenen Stand, dem Café mit Informationen, Kinderspiel und Hunderten von Luftballons.

Spielmöglichkeiten aus den verschiedenen Gewerken der IG BAU wurden angeboten. Eine sich immer wieder neu erfindende Spielstätte faszinierte Kinder wie Erwachsene. Nicht nur beim Spiel entstanden anregende Diskussionen um die Arbeitswelt. Es wurden Situationen geschildert, Tipps gegeben und Kontakte geknüpft.

Viele leuchtend rote Luftballons ließen schon von weitem erkennen, dass die IG BAU auf dem Fest war. Die Kinderspielzone hatte sich im Nu zu einem riesiger Anziehungspunkt entwickelt, der selbst die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen überraschte. Für den Ortsverband Osnabrück der IG BAU ein gelungener Auftritt bei diesem Fest - und für die Aktiven Lohn für ihren Einsatz.

An den Ständen erfuhren die Besucher Wissenswertes über fremde Länder, Kulturen und Religionen. Die Vereine informierten über Hilfsprojekte und ihre Arbeit in der Friedensstadt. Beim Genuss kulinarischer Köstlichkeiten wurden anregende Gespräche geführt. Zuwanderer und Einheimische kamen sich näher.

Mit ihrem achtsprachigen Flyer, der auf die Ausbeutung internationaler ArbeitnehmerInnen aufmerksam macht, hat sich die IG BAU gut ins Gespräch gebracht. Doch dabei wird es nicht bleiben. Ein nächster Schritt wird die Aufforderung sein, mit den Gewerkschaften für bessere Arbeit zu streiten. Die Kollegen sind optimistisch. Die Besuche an den Ständen der internationalen Vereine bestätigen: die Ansprache wirkt.

IG BAU – die tun was!

© IG BAU (Wolfgang Kuhn)
© IG BAU (Wolfgang Kuhn)
© IG BAU (Wolfgang Kuhn)
© IG BAU (Wolfgang Kuhn)
© IG BAU (Wolfgang Kuhn)
© IG  BAU (Wolfgang Kuhn)
© Friedenskultur Osnabrück