Dachdecker-, Gerüstbauer- und Steinmetzhandwerk


Völklingen, 09.03.2012
Gemeinsam und in gemütlicher Atmosphäre über die Arbeit, die Firmen, (neue) Tarifentwicklungen und die Gewerkschaft plaudern. Dazu treffen sich von Zeit zu Zeit saarländische Dachdecker beim Stammtisch. Detlef Klicker, Fachgruppenvorsitzender und Mitglied der Bundestarifkommission, berichtete beim jüngsten Treffen in Völklingen über die vergangene Tarifarbeit, aber vor allem auch über die zukünftige. Denn bereits in wenigen Monaten steht die nächste Tarifverhandlung an. Die Kollegen sind sich einig: Da muss was passieren!  weiterlesen
20.12.2011
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt die Allgemeinverbindlichkeitserklärung der Mindestlöhne in der Gebäudereinigung und im Dachdeckerhandwerk. „Damit gelten die von der IG BAU ausgehandelten Mindestlöhne wie im Tarifvertrag vereinbart rechtzeitig zum neuen Jahr“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Klaus Wiesehügel. „Die betroffenen Arbeitnehmer sind damit vor noch stärkerem Lohndruck geschützt.“  weiterlesen
08.12.2011
Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen (Ost) wurden am 8. Dezember 2011 erfolgreich abgeschlossen. Die IG BAU hatte eine überdurchschnittliche Erhöhung der Löhne sowie Schritte zur Angleichung in Richtung des Westniveaus gefordert und auch die Einführung eines tariflichen Mindestlohns stand auf der Tagesordnung.  weiterlesen
28.10.2011
Das Thema Mindestlohn ist endlich auch bei Schwarz-Gelb angekommen. Trotzdem warten drei Mindestlohn-Tarifverträge darauf, allgemeinverbindlich erklärt zu werden. Einige CDU-Landesverbände positionieren sich derweil zum gesetzlichen Mindestlohn. Drei Branchen verfügen aktuell über Mindestlohn-Tarifverträge, die allerdings von der Bundesregierung nicht allgemeinverbindlich umgesetzt werden: berufliche Weiterbildung, das Steinmetzhandwerk sowie die Forstlichen Dienstleistungen.  weiterlesen
08.07.2011
Geschafft: rückwirkend ab dem 1. Mai 2011 gilt ein neuer Ausbildungstarifvertrag im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk. Die Ausbildungsvergütungen werden - mit Ausnahme des ersten Ausbildungsjahres Ost - zwischen 4,8 Prozent und 9,8 Prozent erhöht. Die Ausbildungsvergütungen betragen:  weiterlesen
08.03.2011
Die Verhandlungen über einen neuen Rahmentarifvertrag und die Einführung von Mindestlöhnen für die Beschäftigten im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk wurden am 4. März 2011 erfolgreich beendet. Rechtzeitig vor dem 1. Mai 2011 und nach langem Zögern der Arbeitgeberseite wurden die Mindestlöhne auf den Weg gebracht. 
26.11.2010
Jeder im Dachdeckerhandwerk beschäftigte Arbeitnehmer hat Anspruch auf eine Tarifliche Zusatzrente anstelle der Vermögenswirksamen Leistungen. Der Monatsbeitrag dafür beträgt für Auszubildende 17,38 Euro, für Gesellen 33,23 Euro. Dieser Beitrag wird vom Arbeitgeber übernommen. Sie kostet den Arbeitnehmer nichts. Beim Aufbau der Tariflichen Zusatz-Rente spart man zudem Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung. Man kann nicht früh genug anfangen.  weiterlesen
19.11.2010
Mehr Geld im Alter: Die Beschäftigten im Dachdeckerhandwerk können schon diesem Jahr Rentenanwartschaften für die betriebliche Altersvorsorge aufzubauen. Wie das geht, erklärt die Zusatzversorgungskasse des Dachdeckerhandwerks in ihrem Flyer.Wie sich die TZR im Geldbeutel auswirkt und was man dafür später einmal erhält, das zeigt das Rechenbeispiel - rechts unter Aktuelles Material.
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Frankfurt am Main, 18.08.2009
Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks haben sich auf einen höheren Mindestlohn im Dachdeckerhandwerk geeinigt. Danach steigt der Mindestlohn in vier Schritten jeweils zum Jahresanfang von derzeit 10,40 Euro auf 11,20 Euro. Die erste Erhöhung tritt zum 1. Januar 2010 in Kraft.  weiterlesen
23.05.2009
Dumpfe Trommelschläge dröhnen durch den Kieler Schloßgarten. Ein Sklavenzug windet sich vom Hauptbahnhof durch die Fußgängerzone bis zum noblen Steigenberger Conti-Hansa Hotel. Bundesinnung und Bundesverband Gerüstbau haben das maritime Ambiente des mit edlen Hölzern ausgestatten Hotels als Ort ihrer dreitägigen Bundestagung gewählt. Die Gerüstbauer wollen die Arbeitgeber mit ihrem Sklavenzug zur Rückkehr an den Verhandlungstisch bewegen. Seit 4 Jahren verweigern die nämlich einen Lohntarifvertrag, Bezahlung nach Gutsherrenart ist gang und gäbe.  weiterlesen
07.04.2009
Kollege Biesalski, was sind die Arbeitsschwerpunkte des neu gewählten Bundesfachgruppenvorstands?
Ab Januar 2010,. Das ist schon bald, gilt die neue EU-Dienstleistungsrichtlinie, 2011 fallen die Übergangsvorschriften weg. Bis dahin wollen wir unsere vier Tarifgebiete hinkriegen bis hin zum bundeseinheitlichen Flächentarif. 
18.01.2009
Unbeeindruckt von der heraufziehenden Wirtschaftskrise fordern die Maler und Lackierer in der IG BAU in diesem Jahr eine Tariferhöhung von 7,2 Prozent. Ihr Argument: Das Bauausbaugewerbe boomt und wird besonders von den Konjunkturprogrammen profitieren. Davon sollen auch die Beschäftigten etwas haben, so der Tenor bei der Bundesfachgruppenkonferenz am 16./17. Januar 2009 in der Bildungsstätte Steinbach der IG BAU. 
10.09.2005
„Xertifix“ heißt das neue Siegel, das für sauber produzierte Grabsteine und Steinimporte aus Indien bürgt.Das Siegel wird von dem gemeinnützigen Verein Xertifix-Deutschland vergeben, der am 1. Juli 2005 in Köln gegründet wurde. Auch die IG Bauen-Agrar-Umwelt zählt zu den Mitgliedern.  weiterlesen
05.04.2003
Neben der privaten und der gesetzlichen Absicherung haben gewerkschaftlich organisierte gewerbliche Arbeitnehmer, Angestellte und Auszubildende jetzt gesicherten Anspruch auf die tarifliche Steinmetz-Rente.  weiterlesen
Mit seinen überwiegend kleinen und mittleren Betrieben ist das Gerüstbauerhandwerk auf eine geordnete Tariflandschaft angewiesen. Gerade in kleine Betrieben, in denen die persönliche Nähe zum Arbeitgeber vorhanden ist, ist es für beide Seiten wichtig, allgemeinverbindliche Tarifverträge zu haben. 
Je kleiner die Betriebe sind, umso stärker sind Arbeitnehmer auf Solidarität in einer starken Gemeinschaft angewiesen. Selbstbewusste Kolleginnen und Kollegen werden deshalb Mitglied der IG BAU. Sie bilden Fachgruppen oder schließen sich der bestehenden Fachgruppe des Bezirksverbandes an. 

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